20 Februar, 2022

Kürbissuppe – sweet und vegan das Immunsystem stärken

Kürbissuppe – sweet und vegan das Immunsystem stärken
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Kürbissuppe – sweet und vegan das Immunsystem stärken

Mehr den je ist es wichtig seine Abwehrkräfte zu stärken. Dieses geht natürlich am besten mit einer Suppe mit entzündungshemmenden Gewürzen. Von klein auf wird uns gesagt das wir viel Gemüse und Obst essen sollen – also bin ich ein großer Fan davon beides zu kombinieren. Eine klassische Hausmannskost wäre beispielsweise „Bohnen, Birnen & Speck/Kassler (auch Fleischlos möglich!)„. Umso schöner, dass du in diesem Gericht gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen kannst und somit dein Immunsystem gestärkt wird.

Wenn du Kürbissuppe magst, nur nicht mit Kokosmilch wie bei meiner „Kürbis-Kokossuppe„, bist du mit diesem Gericht sehr gut aufgehoben. Die Sahne musst du nicht benutzen, es ist genauso lecker wenn du nur Gemüsebrühe verwendest. Auch der Joghurtkleks ist kein muss. Unter Tipps habe ich dir außerdem noch einige Varianten zur Verfügung gestellt.

Was ist an Kürbissen so besonders?

Der Hokkaido ist sehr fettarm und sehr reich an wichtigen Mineralstoffen. Neben zahlreichen Vitaminen enthält er auch Magnesium und Eisen. An dem Hokkaido ist es sehr schön, dass man seine Schale mitessen kann. Dieses erspart nicht nur Arbeit sondern man hat auch mehr von seinem Kürbis.

Sehr erwähnenswert sind auch die Kürbiskerne. Diese enthalten ebenfalls Eisen und Magnesium sowie Zink und Vitamin A,B,C,D. Sehr erwähnenswert ist außerdem, dass die Kürbiskerne reich an Antioxidantien sind, welche gut gegen Entzündungen sind. Von Grund auf sind sie gut für unser Herz-Kreislaufsystem und können sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken.

Möhre, Knoblauch und Gewürze

Die Möhre enthält Vitamin C, viel Kalium und unter anderem Magnesium und Calcium. Sie ist dafür bekannt, dass sie unseren Augen und unserer Haut gut tut. Möhre ist fast das einzige Gemüse, welches ich in Massen so wegsnacken kann.

Ich kenne nur wenige Menschen die Knoblauch verteufeln – dies habe ich noch nie richtig verstanden. Liegt es nur an dem Geruch? Weil durch Knoblauch wird einfach so vieles aromatischer. Wusstest du, dass der Knoblauch schon seit vielen Jahrhunderten als Heilmittel genutzt wird? Dieser wirkt nämlich antibakteriell. Er enthält Vitamin B und C, sowie viel Kalium und Eisen.

Hast du schon mal was von der goldenen Milch gehört? Viele trinken dieses mit Kurkuma, weil dieses neben den Mineralstoffen von Eisen, Calcium, Zink, Magnesium, Vitamin C und Kalium außerdem entzündungshemmend sind. Genau wie die Kürbiskerne hat diese eine antioxidative Wirkung. Oft greift man dann auch noch zu Ingwer – an sich genau so gesund wie Kurkuma. Dazu wirkt er außerdem noch schmerzlindernd und schleimlösend. Muskat wirkt ebenfalls entzündungshemmend und wirkt sich außerdem positiv auf unseren Schlaf und unseren Gemütszustand aus. Das Kümmel Blähungen vorbeugt ist bekannt, wusstest du, dass Muskat eine ähnliche Wirkung hat?

Birne und Apfel

Die Birne trägt unglaublich gut zu unserer Verdauung bei, da sie sehr ballaststoffreich ist. Außerdem enthält sie wichtige Mineralstoffe wie Magnesium,Calcium und Kalium und Vitamine wie A,B und C.

Der Apfel gehört zu den gesündesten Obstsorten. Es gibt verschiedene Arten, manche sind süßer, manche säuerlicher. Ich bin eher einer von der süßen Sorte 😉 Der Apfel enthält viel Vitamin A, B, C und E sowie Spurenelemente wie Eisen und Kalium. Was außerdem sehr vorteilhaft ist, dass der Apfel die Verdauung anregt und den Cholesterinspiegel senken kann.

Wie wir alles von klein auf lernen, befinden sich die meisten Vitamine immer in der Schale – so auch im Apfel. Seit diesem Jahr habe ich leider eine „Apfelallergie“ entwickelt und dieses ist scheinbar immer mehr am kommen…. leider… Ich habe es geliebt genüsslich in einen Apfel reinzubeißen! Dieses werde ich leider nicht mehr können… Das witzige ist, dass ich nur auf der Schale reagiere. Schäle ich den Apfel kann ich ihn weiterhin roh zu mir nehmen. Wenn ich den Apfel allerdings kochen und anbrate, kann ich ihn auch ohne Probleme so essen. Wem geht es auch noch so wie mir? Wann trat es bei euch auf?

Zutaten für 4 Portionen:

600g Hokkaido

60g Apfel (3/4 Apfel)

85g Birne (1 kleine)

100g Möhre (1 große)

65g Süßkartoffel (1/4 Kartoffel)

1 Knoblauchzehe

20ml Rapsöl (2EL)

350ml Gemüsebrühe

150ml Pflanzensahne (oder mehr Wasser)

1 TL Salz, 1/2 TL Pfeffer, 1 TL Kurkuma, 3/4 TL Ingwer, 1/4 TL Muskat

Topping: 20g Kürbiskerne, 20g Pflanzenjoghurt

Zubereitung :

1. Wasche das Obst und Gemüse. Bei Bedarf kannst du die Möhre und das Obst schälen, ist allerdings kein muss, außer die Süßkartoffel.

2. Schneide den Kürbis, die Süßkartoffel, den Apfel, die Birne und die Möhre in kleine Stücke.

3. Erhitze in einem Topf das Öl und brate darin ca. 5 Minuten das Obst/Gemüse an.

4. Füge die Gemüsebrühe und die Sahne hinzu, drücke die Knoblauchzehe aus und gebe die Gewürze hinzu.

5. Lass alles für ca. 25 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln.

6. Püriere die Suppe mit einem Stab oder einer Küchenmaschine klein. Schmecke es nochmals mit den Gewürzen ab.

7. Gib die Suppe in eine Schüssel und toppe es mit dem Joghurt und den Kürbiskernen.

Tipp: Du kannst beim Obst und Gemüse natürlich variieren. Statt Birne und Apfel kannst du beispielsweise auch eine Banane oder Quitte nehmen. Statt Süßkartoffel tut es auch eine Kartoffel und wenn du noch Zwiebel oder Porree dazu geben möchtest, schmeckt es ebenfalls gut. Beträufel es noch mit etwas Kürbiskernöl und dann ist das Gericht noch gesünder.

Wo bekomme ich was? Das benutze ich!

Nährwerte pro Portion:

  • Kcal: 270
  • KH: 30g
  • Fett: 13g
  • Eiweiß: 5g

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