16 Mai, 2018

Zuckerfreier Rhabarberkuchen

Zuckerfreier Rhabarberkuchen
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Zuckerfreier Rhabarberkuchen

Heute zeige ich einen zuckerfreien Rhabarberkuchen. Dazu kommt noch, das er komplett vegan und sehr saftig ist. Der Kuchen wird nur mit der Süße der Datteln auskommen sowie das Apfelmark hat ebenfalls von Natur aus eine Süße. Ich begreife immer nicht, warum man Apfelmus zuckern muss?! Apfelmark schmeckt fast identisch und wird aus dem Apfel gewonnen. Wie ich Apfelmark selber herstelle, zeigte ich bereits hier: „Apfelmark selber herstellen„. Die Grundidee habe ich bei der lieben Nina von Bake it naked gefunden und habe hier noch an den Zutaten etwas geschraubt und verändert 🙂

Im Frühjahr ist einfach Rhabarber in seiner Saison. Ich habe immer etwas Rhabarber eingefroren, damit ich auch im Winter etwas davon habe 😉 Ich liebe meine saftigen Rhabarbermuffins – hast du die schon mal versucht? Rhabarber hat sehr wenig Kalorien und trägt super Mineralstoffe wie Eisen, Kalium oder Vitamin C in sich. Also kann man diesen ohne Reue im zuckerfreien Rhabarberkuchen, in den Muffins, als Sirup oder einfach in einer leckeren Marmelade genießen.

Zutaten:

Boden:

50g entöltes Mandelmehl

50g Hafermehl / Haferflockenmehl (Haferflocken mahlen!)

40g Medjool Datteln ( 2 Stück)

25g Kokosöl (oder Rapsöl)

7,5g Backpulver (halbe Tüte)

20ml Mandel-Hafermilch (oder andere Pflanzenmilch)

Füllung:

340g Apfelmark

1 Päckchen Vanillepuddingpulver

60ml Mandel-Hafermilch (oder andere Pflanzenmilch)

140g Rhabarber

Streusel:

20g entöltes Mandelmehl

20g Hafermehl / Haferflockenmehl (Haferflocken mahlen!)

20g Medjool Datteln ( 1 Stück)

10g Kokosöl (oder Rapsöl)

Zubereitung:

1. Häcksel die Medjool Datteln mit einem leistungsstarken Mixer/Küchenmaschine klein. Alternativ schneide diese mit der Hand sehr klein.

2.Gib die Datteln, das Backpulver, die Pflanzenmilch, die Mehle und das geschmolzene Kokosöl (kurz in die Mikrowelle stellen) in einer Schüssel und verknete alles gut.

3.Nimm dir eine kleine (18cm) große Springform und kleide diese mit Backpapier aus. Gib den fertigen Teig hinzu und drücke ihn fest auf den Boden sowie etwas an den Rand.

4.Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.

5.Vermenge das Vanillepulver mit der Pflanzenmilch. Dieses geht super in einem Shaker 😉 Erhitze nun das Apfelmark in einem Topf und rühre das Pulvergemisch hinzu. Gib die fertige Puddingmasse in die Springform.

6.Wasche, schäle und schneide den Rhabarber klein falls du keinen TK Rhabarber hast. Gib ihn danach auf die Puddingschicht.

7. Nun führst du den 1. und 2. Schritt mit den Streuseln ebenfalls durch. Nur diesmal lass den Teig zerbröselt und gib diese Streusel nun auf den Kuchen.

8. Backe alles für 30-40 Min. Du siehst wenn er bräuner wird. Lasse ihn abkühlen bevor die ihn aus der Springform löst.

Tipp: Du kannst auch TK Rhabarber kaufen. Oder friere ihn einfach in seiner Saison auf Vorrat ein. So hast du jeder Zeit was von dem leckeren Gemüse. Apfelmark kannst du einfach selber herstellen, wie ich hier bereits zeigte.

Wo bekomme ich was:  Apfelmark ist ungesüßter Apfelmus. Dieser und Kokosöl ist  zu finden in Drogeriemärkten und gut sortierten Lebensmittelgeschäften. Medjool Datteln habe ich bis jetzt nur im Internet gefunden, glaube aber in türkischen und asiatischen Läden in Großstädten kann man dieses bekommen. Mandelmehl gibt es ebenfalls in manchen gut sortierten Lebensmittelläden, ansonsten im Internet. Das benutze ich!

Nährwerte pro Stück:

  • Kcal: 171
  • KH: 19g
  • Fett: 7g
  • Eiweiß: 7g

Nährwerte kompletter Kuchen:

  • Kcal: 1371
  • KH: 153g
  • Fett: 54g
  • Eiweiß: 55g

      

4 COMMENTS

4 thoughts on “Zuckerfreier Rhabarberkuchen”

  • Karin Katharina
    Mai 18, 2018 at 7:28 pm

    Tolles Rezept

    • Franzi
      Mai 19, 2018 at 9:36 pm

      Danke dir Karin 🙂

  • Juni 13, 2018 at 12:01 pm

    Ich gehe davon aus, dass Du das bestimmt schon machst bzw. verwendest – falls nein: Mandelmehl in Rohkostqualität entspricht der höchsten Güteklasse! LG Andree 😉

    • Franzi
      Juni 13, 2018 at 4:04 pm

      Hallo Andree,
      danke für deinen Hinweis! Ich kann dir das gar nicht genau sagen hehe. Also ich benutze in der Regel entöltes Mandelmehl, aber ich werde mir deinen Tipp mal zu Herzen nehmen! Danke dir 🙂
      Liebe Grüße,
      Franzi

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